!-- NIR-Artikel von Prof. Molt -->
Einführung in die NIR-Spektrometrie
Das Spektralgebiet des Nahen Infrarot (NIR)
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Infrarotstrahlung, früher auch Ultrarotstrahlung genannt, ist
vom menschlichen Auge nicht wahrnehmbare
elektromagnetische Strahlung, die an die
langwellig Grenze (Rot) des sichtbaren Lichts
bei 760 nm Wellenlänge anschließt und sich bis ins
Mikrowellengebiet bei 1 mm Wellenlänge erstreckt. Hierbei
wird in der Spektroskopie eine Unterteilung in das sehr
langwellige Ferne Infrarot (FIR),
das langwellige Mittlere Infrarot (MIR)
und das kurzwelligeNahe Infrarot (NIR) vorgenommen.
Die Grenzen der einzelnen Spektralgebiet sind nicht genau festgelegt.
Wir wollen hier das NIR als den für Quarz durchlässigen Teil des
infraroten Spektralgebiets definieren.
Das ``Quarz-Infrarot'' ist analytisch sehr nützlich, denn als
schwingungsspektroskopische Methode läßt es sich praktisch
auf alle organischen und viele anorganische
Verbindungen anwenden, und im Gegensatz zum MIR können
dabei einfach zu handhabende Quarzküvetten und vor
allem auch Lichtleiter aus Quarz zum Einsatz kommen.

Die Abbildung zeigt das Spektrum einer leeren Quarzküvette.
Die langwellige Duchlässigkeitsgrenze für die heutigen
NIR-Lichtleiter liegt bei ca. 4.500 cm-1.
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